Orte am Weg

Der ErlebnisRadweg verbindet 13 Orte mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, einer sehr guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und zahlreichen Gastgebern. Als Zeugen der Hohenzollern in Franken berichten die Orte mit Ihren Burgen, Kirchen, Herrschaftshäusern und weiteren Besonderheiten aus mittelalterlichen Zeiten. 

Diese Städte und Gemeinden freuen sich über Ihren Besuch und warten mit spannenden Geschichten rund um die Hohenzollern auf Sie!

Nürnberg

Die zweitgrößte Stadt Bayerns lockt mit der spannenden Verschmelzung aus Tradition und Innovation. 1050 erstmals urkundlich erwähnt, erzählt die Metropole eine lange Geschichte und wartet gleichzeitig mit einem vielfältigen Kultur- und Freizeitprogramm auf.

Die Grafen von Zollern waren seit ca. 1190 Burggrafen von Nürnberg. Sie bauten im Westen und Norden ein bedeutendes Territorium, die Burggrafschaft, auf. Erst 1427 zogen sie sich zurück und verlagerten sich auf andere Standorte.

Auch heute noch zeugen die zahlreichen historischen Gebäude von der geschichtsträchtigen Vergangenheit Nürnbergs. Entdecken Sie malerische Ausblicke auf Ihrem Weg durch die Frankenmetropole!

Sehenswert:

  • Kaiserburg
  • Kaiserburg-Museum
  • Sebalduskirche
  • Albrecht-Dürer-Haus
  • Frauenkirche
  • Germanisches Nationalmuseum
  • Weinstadel

Fürth

Fürth, die Stadt im Grünen vereint Gegensätze und wartet mit spannenden Kontrasten auf.

Jahrhundertlang stritten sich die Markgrafen von Ansbach-Brandenburg, die Bischöfe von Bamberg und die Reichstadt Nürnberg um die Kleeblattstadt.

Erst als im frühen 19. Jh. die politischen Verhältnisse geklärt waren, entwickelte sich Fürth zu einer bedeutenden Industrie- und Handelsstadt. Zeugnisse dieses Aufschwungs findet man heute noch in den prunkvollen Herrenhäusern der Hornschuchpromenade und Königswarterstraße.

Die Fürther Kunst- und Kulturszene lockt mit Boulevardtheater, Komödie oder Kleinkunst viele Besucher an. Ob Internationales Klezmer Festival, Sommernachtsball, Graffl- und Weihnachtsmärkte oder die Michaeliskirchweih, das ganze Jahr über gibt es etwas zu feiern. Kultstatus hat die Kneipenszene. Testen Sie doch z.B. einmal die urigen Lokale in der Gustavstraße und am Grünen Markt!

Sehenswert:

  • Dreiherrschaftsbrunnen
  • Rathaus und ehemaliges Brandenburger Haus
  • Jüdisches Museum Franken
  • Stadtmuseum
  • Historische Altstadt

Kontakt: Tourist Information Fürth, Bahnhofplatz 2, 90762 Fürth, Tel. 0911 2395870, Mail: tourist-info@fuerth.de, Website: Tourismus Fürth

Veitsbronn

Ein sympathischer Ort, der um das Jahr 1.000 n.Chr. gegründet wurde, wobei das Flusstal der Zenn sowie die zahlreichen Quellen an den sanften Hängen der Landschaft entscheidend war. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der "Orte Vitesprunne" jedoch erst im Jahre 1350.

Auch hier haben die Hohenzollern ihre Spuren hinterlassen: Im Jahr 1792 kam Veitsbronn zunächst unter die Verwaltung der preußischen Hohenzollern-Linie, 1802 zu Bayern und 1870 schließlich zum Landräthlichen Kreise Fürth.

Hoch über dem Ort gelegen bietet die Wehrkirche St. Veit einen schönen Ausblick auf die Gemeinde. Freizeitspaß findet man im Veitsbad.

Sehenswert:

  • St. Veit
  • Ehemaliges Gasthaus "Zum Schwarzen Roß"
  • Rathausbrunnen

Kontakt: Gemeinde Veitsbronn, Nürnberger Str. 2, 90587 Veitsbronn, Tel. 0911 7520842, Mail: gemeinde@veitsbronn.de, Website: Veitsbronn 

Langenzenn

Eine Stadt, der an vielen Stellen die Verschmelzung von Tradition und Moderne gelungen ist und so mit vielen reizvollen Ecken und Kanten lockt.

Kultur, Schulen und Gewerbe haben in Langenzenn eine lange Tradition. Überhaupt ist es die lange Geschichte, die das Ortsbild so einzigartig macht. In der Altstadt reihen sich dutzende historische Gebäude aneinander mit der Stadtkirche als Mittelpunkt.

Hohenzollerisch wurde Langenzenn 1248, indem es durch Erbschaft an die Burggrafen von Nürnberg kam. Kaiser Karl IV. verlieh und bestätigte im Jahre 1361 dem Hohenzollern Burggrafen Friedrich V. das Recht Heller schlagen zu lassen, d.h. Langenzenn wurde Münzstätte der Burggrafen von Nürnberg.

Sehenswert:

  • Kloster
  • Heimatmuseum und Fronveste
  • Ehemalige Münzstätte
  • Grenzsteine

Kontakt: Stadt Langenzenn, Friedrich-Ebert-Str. 7, 90579 Langenzenn, Tel. 09101 703208, Mail: kulturamt@langenzenn.de, Website: Kulturamt Langenzenn

Cadolzburg

Ein reizvoller Ort mitten im Herzen Frankens wartet auf Sie, der seinen Namen dem Aushängeschild des Ortes, der Hohenzollernburg, zu verdanken hat.

Die Burg selbst befand sich seit 1246 im Besitz der zollerischen Burggrafen von Nürnberg und entwickelte sich zu einem wichtigen politischen Zentrum der Hohenzollern. Im frühen 14. Jahrhundert entstand unter Burggraf Friedrich IV. auf der Höhe vor der Cadolzburg eine planmäßige bürgerliche Ansiedlung.

Die 1892 von Fürth bis Cadolzburg verlängerte Eisenbahnstrecke forderte die hiesige Wirtschaft und den Ausflugsverkehr, der Ende des 19. Jahrhunderts ungeahnte Ausmaße angenommen hatte: Die Burg, der Aussichtsturm und die Blüte der unzähligen Obstbäume lockten bereits damals Abertausende nach Cadolzburg.

Sehenswert:

  • Cadolzburg
  • Burgerlebnismuseum - HerrschaftsZeiten ErlebnisCadolzburg
  • Marktplatz
  • Puchtastraße
  • Oberes Tor "Brusela"
  • Markgrafenkirche
  • Bauhof

Kontakt: Markt Cadolzburg, Rathausplatz 1, 90556 Cadolzburg, Tel. 09103 5090, Mail: markt@cadolzburg.de, Website: Cadolzburg

Ammerndorf

Lernen Sie den Ort mit der letzten Privatbrauerei im Landkreis Fürth kennen, der eine lange Geschichte erzählt.

Im Jahre 1246 wurde der Markt Ammerndorf erstmals urkundlich erwähnt als "Amelradorf". Damals verzichtete der hohenzollersche Burggraf auf die Herrschaftsrechte zugunsten des Heilsbronner Klosters.

1791 gehörte der Markt zum von Preußen erworbenen hohenzollernschen Fürstentum Ansbach und besaß das Marktrecht mit weitgehenden Eigenrechten. 1806 fiel Ammerndorf schließlich an das Königreich Bayern und heute beheimatet der Ort die letzte Privatbrauerei im Landkreis.

Sehenswert:

  • Ammerndorfer Mühle
  • St. Peter und Paul

Kontakt: Markt Ammerndorf, Cadolzburger Str. 3, 90614 Ammerndorf, Tel. 09127 95550, Mail: rathaus@ammerndorf.de, Website: Ammerndorf

Großhabersdorf

Die Gemeinde im Biberttal bietet Ihnen eine einladende Kombination aus Naturlandschaft, wunderschönen Wanderwegen und Sportmöglichkeiten. Neben historischen Bauten lädt Sie in den Sommermonaten das größte Naturfreibad im Großraum Nürnberg ein.

Die Hohenzollern haben auch in Großhabersdorf ihre Spuren hinterlassen und besaßen 1738 28 von insgesamt 43 Bauerngütern. Der Ort hatte ein eigenes markgräfliches Dorfgericht und 1414 eröffneten die Markgrafen in Großhabersdorf sogar eine Zollstation. Im 1. Markgrafenkrieg 1449/50 wurde Großhabersdorf immer wieder von der Reichsstadt Nürnberg, überfallen. Die größte Heimsuchung kam 1632: Wallensteins Heer legte den Ort in Schutt und Asche.

Heute bietet der Ort viele Freizeitmöglichkeiten und verwöhnt Sie sowohl kulinarisch und kulturell mit vielen Schmankerln auf Ihrer Tour.

Sehenswert:

  • Gasthaus "Zum Roten Ross" - ehemalige Fürstenherberge
  • Evang. Kirche
  • Ehemaliges Gasthaus "Gelber Löwe"
  • Ehemaliges Mesnerhaus

Kontakt: Gemeinde Großhabersdorf, Nürnberger Str. 12, 90613 Großhabersdorf, Tel. 09105 998390, Mail: info@grosshabersdorf.de, Website: Großhabersdorf

Roßtal

Noch heute dominieren herausragende Bauwerke des Mittelalters den historischen wie malerischen Ortskern. Den Mittelpunkt bilden die St. Laurentiuskirche mit Krypta sowie der sie umgebende Wehrfriedhof. Vielleicht haben Sie diese zusammen mit dem am Marktplatz gelegenen Schloss bereits auf Ihrem Weg hierher gesehen?

Dieser Ort hat eine lange Geschichte und bereits im frühen Mittelalter über eine Burg von 5,2 ha Größe verfügt, die heute archäologisch gut untersucht ist und zu den hochrangigen Bodendenkmälern Deutschlands zählt. Modelle, Ansichten und Funde können Sie im Heimatmuseum besichtigen.

Schon im Jahre 1709 wurde Roßtal vom Ansbacher Hofrat Pachelbl als "der allerwichtigste Ort in beiden Fürstentümern des Burggrafthums Nürnberg" bezeichnet und zieht nicht nur zum mittlerweile legendären Martinimarkt zahlreiche Besucher an.

Sehenswert:

  • St. Laurentius
  • Wehrfriedhof und Marktplatz
  • Richteramt und Amtsrichterhaus
  • Heimatmuseum

Kontakt: Markt Roßtal, Marktplatz 1, 90574 Roßtal, Tel. 09127 90100, Mail: markt@rathaus.rosstal.de, Website: Markt Roßtal

Heilsbronn

Die Fränkische Münsterstadt liegt in einem waldreichen Tal des Romantischen Frankens. Als attraktives Ausflugsziel zeichnet sich Heilsbronn durch sein breites Freizeit- und Kulturangebot aus.

So locken Konzerte im Münster, traditionelle Kirchweihen, Feste und Märkte wie auch das variationsreiche Kulturprogramm zahlreiche Besucher an.

Heilsbronn ist auch Teil des ehrwürdigen Jakobswegs, der als bekanntester Pilgerpfad zum Grab des Apostels Jakobus mit Station in Heilsbronn an nicht weniger bedeutenden Gräbern vorbei führt. So befindet sich im über 880-jährigen Münster die wohl in Süddeutschland größte Hohenzollerngrablege (1297-1625).

Erleben Sie eine lebendige Stadt, deren geschichtliche Wurzeln weit zurückreichen.

Sehenswert:

  • Münster
  • Ehemaliges Verwalterhaus
  • Dormitorium
  • Katharinenturm
  • Achillesturm
  • Brunnenhaus am Münsterplatz

Kontakt: Amt für Kultur und Tourismus, Kammereckerpl. 1, 91560 Heilsbronn,Tel. 09872 806-50, Mail: kulturamt@stadt-heilsbronn.de, Website: Tourismus Heilsbronn

Neuendettelsau

Unser Ort wird erstmals 1298 durch das Testament der Hedwig von Vestenberg, als "in castro Tetelsaue", die Burg Dettelsau, urkundlich erwähnt. Vermutlich ist der Ort jedoch schon 100 Jahre älter und kann daher eine lange Geschichte erzählen.

Das Dorf ist im 13. Jahrhundert planmäßig angelegt worden. Diese Struktur hat sich bis in die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts erhalten.

Besondere Prägung hat Neuendettelsau durch die evangelische Kirche und ihre Pfarrer bekommen. Als wichtigster Name für Neuendettelsau ist der von Wilhelm Löhe zu nennen, der seit 1837 im Ort wirkte und mit Begründung der Missions- und Diakoniearbeit Neuendettelsau weltweite Bedeutung verlieh. Durch Diakonie und Mission sowie die theologische Augustana-Hochschule beherbergt der Ort laufend Menschen aus rund 40 Nationen.

Sehenswert:

  • Schloss
  • St. Nikolai und St. Laurentius
  • Löhe-Zeit-Museum und Dauerausstellung "einBlick" bei Mission Eine Welt

Kontakt: Gemeinde Neuendettelsau, Johann-Flierl-Str. 19, 91564 Neuendettelsau, Tel. 09874 5020, Mail: rathaus@neuendettelsau.eu, Website: Gemeinde Neuendettelsau

Windsbach

Windsbach liegt im schönen Tal der Fränkischen Rezat. Die historische Altstadt mit ihrer Vielzahl an beeindruckenden Baudenkmälern ist bis heute Zeuge der geschichtsträchtigen Epoche der Markgrafenzeit.

Im Jahr 1138 erstmals urkundlich erwähnt, wurde Windsbach bereits 1278 das Stadtrecht verliehen. 1282 kam die Stadt an den Burggrafen Friedrich von Nürnberg und so begann für Windsbach zehn Jahre später die Markgrafenzeit Brandenburg-Ansbach, die genau 500 Jahre später endete. Bis 1806 war die Stadt anschließend preußisch.

Zur Zeit der Markgrafen war Windsbach Sitz eines Oberamtes. Als höchstes Gericht hatte es die schweren Verbrechen zu strafen und konnte sogar Todesurteile verkünden. Mit dem Ende der Markgrafenzeit wurde das Oberamt Windsbach aufgelöst.

Sehenswert:

  • Markgrafenbrücke
  • Rathaus
  • Rentamt
  • Stadtturm
  • St. Margarita

Kontakt: Tourist Information Windsbach, Hauptstr. 15, 91575 Windsbach, Tel. 09871 6701-18, Mail: tourismus@windsbach.de, Website: Stadt Windsbach

Lichtenau

Lichtenau, der von der Festung - ein Bollwerk gegen die Hohenzollern - geprägte Markt, bietet dem Besucher zugleich Geschichte und idyllische Landschaft.

Die Geburt des Ortes und die Namensbildung begannen vermutlich mit dem Bau eines Wasserschlosses im 12. Jahrhundert. Erste Erwähnung fand die Burg als "castrum Lihtenowe" im Jahre 1246.

Ab 1406 gelangte Lichtenau an die Reichstadt Nürnberg. Der schwelende Konflikt mit den Markgrafen von Ansbach war vorprogrammiert. Während der Markgrafenkriege (1449 u. 1552) wurde die Burg Lichtenau stark zerstört. Erst 1630 wurde die Rennaissance-Festung wieder so aufgebaut, wie sie heute in etwa zu bestaunen ist.

Nach genau 400-jähriger Nürnberger Herrschaft wird Lichtenau 1806 an Bayern abgetreten. Die Festung wird Zuchthaus, Reichsarbeitsdienstlager und Erziehungsanstalt für Jugendliche. Heute wird sie als Außenstelle des Nürnberger Staatsarchivs genutzt.

Sehenswert:

  • Festung
  • Dreieinigkeitskirche
  • Historischer Weg
  • Museum im Oberen Torhaus
  • Steinbrüche
  • Marktplatz

Kontakt: Markt Lichtenau, Ansbacher Str. 11, 91586 Lichtenau, Tel. 09827 92110, Mail: poststelle@markt-lichtenau.de, Website: Lichtenau

Ansbach

Die Regierungshauptstadt von Mittelfranken und ehemalige Residenz der Markgrafen von Brandenburg‑Ansbach kann mit einer über 1250-jährigen Geschichte sowie zahlreichen Schätzen der Kunstgeschichte aufwarten. 

Eine bunte Vielzahl von Adels‑ und Bürgerbauten, die Geschlossenheit des Stadtbildes und die Qualität der markgräflichen Prunkräume in der Residenz trugen Ansbach das Prädikat "Stadt des fränkischen Rokoko" ein.

Mit 40.000 Einwohnern ist Ansbach, strukturell eine Verwaltungs‑, Schul‑, Garnisons‑ und Kulturstadt sowie wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Westmittelfrankens.

Sehenswert:

  • Markgräfliche Residenz
  • Orangerie und Hofgarten
  • St. Gumbertus
  • St. Johannis
  • Markgrafenmuseum

Kontakt: Amt für Kultur & Tourismus Ansbach, Johann-Sebastian-Bach-Platz 1, 91522 Ansbach, Tel. 0981 51243, Mail: akut@ansbach.de, Website: Ansbach 

TOURINFORMATIONEN

Die Spur der Hohenzollern führt Sie von der ehemaligen Kaiserstadt Nürnberg bis in die Residenzstadt Ansbach. Wie Sie der Weg genau führt, sehen Sie hier.

Karte

Die Spur der Hohenzollern führt Sie von der ehemaligen Kaiserstadt Nürnberg bis in die Residenzstadt Ansbach. Wie der Weg Sie genau führt, sehen Sie hier.

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Mail: touristinfo@lra-fue.bayern.de

Internet: Landkreis Fürth